Erfinder Ethereum Vitalik Buterin

Ethereum Vitalik Buterin Erfinder

Vitalik Buterin, der russische Softwaregenie hat in den letzten Wochen und Monaten für viel Aufregung mit der Entwicklung von Ethereum gesorgt.

Denn bei Ethereum geht es nicht um eine weitere Kryptowährung, sondern um sogenannte „Smart Contracts“. Die Verwaltung von dezentralen und zensurfreien Verträgen. Buterin und Microsoft arbeiten zusammen an dieser „Blockchain Technologie“.

Die Rede ist von einer revolutionären Technik. Weitere Unternehmen wie UBS, Samsung und seit neuestem auch der deutsche Energieversorger RWE experimentieren mit Ethereum.

Die Möglichkeiten mit Ethereum könnten zum Beispiel sein: Sie kaufen in Zukunft ein Haus, ohne dass ein Notar zwischengeschaltet ist. Oder sie heiraten, ohne dass eine Eintragung beim Standesamt erfolgen muss.

Hier geht es also um die Gestaltung von Verträgen, ohne eine zentrale Kontrollinstanz.

Ether ist also Währung und Abrechnungsstelle zugleich. Anwälte, Richter, Gerichtsvollzieher oder Standesbeamte werden dadurch überflüssig. Ether übernimmt dabei eine Kontrollfunktion.

Ethereum ist aber noch viel mehr als das Programmieren von intelligenten Verträgen. Vitalik Buterins Vision ist es, dass zukünftig ganze Organisationen durch eine flexibel programmierbare Blockchain-Technologie aufgebaut und gesteuert werden können. Buterin glaubt an einer dezentralen, autonomen und nicht-geographischen Vertragsabwicklung. Dieser Gedanke ist beeindruckend.

Während Bitcoin überwiegend als Zahlungsmittel genutzt wird, geht es bei Ethereum bzw. Ether nicht um den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen, sondern vielmehr um eine zur Verfügung gestellte Rechenleistung. Hier geht es also weniger um eine klassische Währung oder Anlage, sondern um ein dezentrales Serversystem, wo Rechenkapazitäten abgerufen werden können.

Gut zu wissen:  Ethereum und Bitcoin sind keine Digitalwährungen, die in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sie haben unterschiedliche, dezentrale Infrastruktursysteme für das Netz.

So erstaunt es nicht, dass nun auch Microsoft an der Programmierung von Ethereum mitmacht. Denn viele Unternehmen, vor allem Banken sind an der Automatisierung von Prozessen und effizienteren Lösungen für Verträge interessiert.

Bitcoin und Ethereum stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern sie haben das Potential sich ideal zu ergänzen. Bei Bitcoin geht es um die Währungsinfrastruktur und bei Ethereum um die Programmierungsinfrastruktur. Es wird eine Herausforderung sein, diese Kooperation dezentral zu installieren. Wenn das gelingt, könnte der Aufbau von Ethereum und die Durchführung gemeinsamer Projekte, den Bitcoin stärken

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