Token-Due-Diligence: Contract, Angebot und Freigaben prüfen
Für die Identifikation eines Tokens brauchen Sie Netzwerk und Contract-Adresse. Danach prüfen Sie getrennt das ausgegebene Angebot, bekannte Freigaben und administrative Rechte. Ein Tickersymbol allein reicht für keine dieser Fragen.
KryptoAkademie24™ Research · Quellenstand
Kurzantwort
Für die Identifikation eines Tokens brauchen Sie Netzwerk und Contract-Adresse. Danach prüfen Sie getrennt das ausgegebene Angebot, bekannte Freigaben und administrative Rechte. Ein Tickersymbol allein reicht für keine dieser Fragen.
Prüfproblem und Vorgehen
Contract aus einer Primärquelle übernehmen
Übernehmen Sie die Adresse aus einer dokumentierten Quelle und gleichen Sie das Netzwerk ab. Beim USDC-Beispiel veröffentlicht der Emittent Adressen für mehrere Netzwerke. Archivieren Sie, welche Adresse Sie geprüft haben. Bei einem Presale ohne verifizierbaren Contract bleibt die Objektidentität offen.
ERC-20 beschreibt eine Abfrage für die Gesamtmenge des Contracts. Ein Wert für den Streubesitz braucht zusätzliche Regeln, etwa für Treasury- und gesperrte Bestände. Halten Sie Quelle, Blockhöhe und Einheit fest. Ein angekündigter Unlock ist ein Termin im Plan. Die tatsächliche Freigabe erfordert eigene Evidenz.
Planen Sie vor der Prüfung, welche Rechte relevant sind: etwa Minting, Pausieren und Austausch der Implementierung. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt vom konkreten Contract ab. Formulieren Sie bei fehlenden Informationen eine Prüflücke mit Datum, damit ein späterer Befund nachvollziehbar bleibt.