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Binance CEO Michael Wild: Ein Wegbereiter für den Kryptomarkt

Michael Wild: Ein Wegbereiter für den Kryptomarkt in Deutschland

Michael Wild, derzeitiger Geschäftsführer von Binance Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat eine beeindruckende berufliche Reise hinter sich, die ihn von den Höhen des Fallschirmspringens bei der Bundeswehr bis an die Spitze des Kryptowährungsgeschäfts geführt hat.

Geboren und aufgewachsen in Deutschland, begann Wild seine Karriere in der Bundeswehr, wo er über ein Jahrzehnt lang als Fallschirmspringer diente. Diese Zeit prägte seine Fähigkeiten in den Bereichen Teamarbeit, Entschlossenheit und Risikomanagement – Fähigkeiten, die sich später in seiner Laufbahn als Unternehmer und Geschäftsführer als äußerst wertvoll erwiesen.

Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr wechselte Wild in die Finanzbranche und arbeitete für namhafte Institutionen wie die Credit Suisse und die Commerzbank. Hier konnte er wertvolle Erfahrungen in der traditionellen Finanzwelt sammeln und ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise der traditionellen Finanzmärkte entwickeln.

Der Übergang in die Welt der Kryptowährungen erfolgte, als er für eToro Deutschland arbeitete und maßgeblich daran beteiligt war, den deutschen Standort des Unternehmens aufzubauen. Dabei konnte er sein Wissen über regulatorische Themen im Zusammenhang mit Kryptowährungen vertiefen.

Im Jahr 2021 übernahm Michael Wild die Position des Geschäftsführers von Binance für die deutschsprachigen Länder – Deutschland, Österreich und die Schweiz. In dieser Rolle spielt er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Kryptowährungsmarktes in der Region.

Ein Blick auf einige der wichtigsten Aussagen von Michael Wild im Interview mit Forbes Advisor:

Markterholung und Konsolidierung: Wild glaubt, dass die Kryptomärkte bereits eine Phase der Erholung und Konsolidierung erleben. Die übermäßige Spekulation und das schnelle Wachstum hätten zu Verlusten geführt, aber dies sei Teil des natürlichen Reifeprozesses des Marktes.

Bedeutung des Bitcoin-Halvings: Wild betont die Bedeutung des Bitcoin-Halvings als einen Faktor, der den Bitcoin-Kurs weiterhin beeinflussen wird, solange große Bestände in den Händen weniger Investoren liegen. Er erwartet jedoch, dass die Verteilung von Bitcoins in den kommenden Jahren breiter wird und Einzelpersonen den Preis weniger stark beeinflussen können.

Regulierung: Wild sieht die Regulierung als notwendigen Schutz für die Anleger. Er betont die Bedeutung von einheitlichen Regulierungen im europäischen Raum und begrüßt die vorgeschlagene Verordnung der Markets in Crypto-Assets (MiCA), die einen einheitlichen Standard für Marktteilnehmer festsetzen soll.

Lizenz in Deutschland: Binance hat eine Lizenz für Kryptoverwahrung und Eigenhandel mit Kryptowährungen in Deutschland beantragt. Wild betont, dass dies dazu dient, den deutschen Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und auf dem deutschen Markt reguliert zu sein.

Zentralisierte vs. dezentralisierte Börsen: Wild sieht sowohl für zentralisierte als auch dezentralisierte Kryptobörsen eine Berechtigung. Er betont, dass zentralisierte Plattformen die Blockchain-Technologie für Nutzer attraktiver machen, die nicht an dezentralen Börsen teilnehmen möchten.

Bildung und Blockchain-Akzeptanz: Wild ist der Meinung, dass die mangelnde Akzeptanz von Blockchain und Kryptowährungen oft auf fehlendem Verständnis beruht. Er setzt sich für Bildung auf verschiedenen Ebenen ein, von schulischer Ausbildung bis zur Zusammenarbeit mit Universitäten, um das Verständnis und die Akzeptanz der Blockchain-Technologie zu fördern.

Michael Wilds Berufsweg ist geprägt von Vielseitigkeit, Entschlossenheit und einem klaren Blick für die Zukunft des Finanzwesens. Als CEO von Binance Deutschland ist er eine wichtige Figur in der Entwicklung und Gestaltung des Kryptowährungsmarktes in der Region und setzt sich aktiv für die Verbreitung von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen ein.

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